Klassische Musik

Klassische Musik zum Kaffee

Der Neue Tag beginnt perfekt mit Klassische Musik und dem richtigen Kaffee. Oder machen Sie einfach eine Kaffeepause am Nachmittag und entspannen mit der passenden Musik im Hintergrund. Einzigartig – Klassische Musik und der Duft von einem frisch gebrühtem Kaffee und selbst gebackenem Kuchen.

Klassische Musik zum Kaffee
Klassische Musik zum Kaffee

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Kaffeebohnen lassen die Hüllen fallen

Anfangs haben Kaffeebohnen wenig von dem südlichen Temperament, das die Werbung beschwört. Denn wenn sie aus den Kirschen des Kaffeebaums geschält werden, sehen sie zunächst wie farblose Erdnüsse aus. Bei der Verarbeitung verlieren sie einige ihrer Hüllen. Doch zuerst müssen sie sorgsam gepflückt werden. Bei der Stripping-Methode hingegen wartet man, bis die meisten Früchte reif sind und streift sie dann alle gemeinsam vom Zweig. Unreife und überreife Kirschen werden hinterher aussortiert. Da aber meist nicht alle schadhaften Früchte erfolgreich aus der Ernte gefischt werden können, geht das schnellere Stripping-Verfahren zu Lasten der Qualität. In einigen wenigen Plantagen im Flachland werden auch Maschinen zur Ernte eingesetzt: Drehende Bürsten reißen die Kirschen von den Ästen. Da die Pflanzen dabei erheblich beschädigt werden, setzt sich die maschinelle Ernte nicht im großen Stil durch.

Musik zum Kaffee, Salonmusik und Kaffeehausmusik
Musik zum Kaffee, Salonmusik und Kaffeehausmusik

Nach der Ernte

Kaffee – das ist nichts als Bohnen, könnte man meinen, und deshalb eine simple Sache. Doch bei der Verarbeitung sind Fingerspitzengefühl, Sorgfalt und auch Schnelligkeit gefragt. Denn die Ernte muss zügig weiterverarbeitet werden, weil sonst die Früchte zu gären beginnen. Die Pflücker tragen die Kaffeekirschen deshalb gleich nach der Ernte in das Beneficio. So heißt die Verarbeitungsstation für Kaffee, die sich wegen der gebotenen Eile oft direkt auf dem Gelände großer Plantagen befindet. Kleinbauern bringen ihre Ernte zu einer Kaffee- Kooperative, die sich um die Weiterverarbeitung kümmert.

Klassische Musik
Klassische Musik zum gemütlichem Zusammensein.

Trocken und nass aufbereitet

In jeder Kaffeekirsche stecken zwei Bohnen. Der erste Schritt der Verarbeitung besteht darin, Kirschen und Bohnen voneinander zu trennen. Dafür gibt es zwei unterschiedliche Methoden: Entweder man trocknet die Früchte so lange, bis sich die Bohnen vom Fruchtfleisch lösen, oder man quetscht das Fruchtfleisch mit einer Maschine ab.

Das erste Verfahren wird trockene, das zweite nasse Aufbereitung genannt, weil Wasser dabei eine entscheidende Rolle spielt. Da diese Herstellungsweise aromaschonender ist und damit Arabica- Spitzenkaffees erzeugt werden können, setzt sie sich immer mehr durch. Die trockene Aufbereitung gilt hingegen mittlerweile als die altertümliche Art, an die Bohnen zu gelangen. Hierbei wird die Ernte gewaschen und getrocknet, bevor Maschinen Kirschen und Bohnen voneinander trennen. Der dabei entstehende Kaffee heißt Naturkaffee und hat in der Regel keine so hohe Qualität wie gewaschener Kaffee

Bei der nassen Aufbereitung leitet ein Wasserstrom die Ernte von einer Produktionsetappe zur nächsten. Nach dem Waschen strömen die Kirschen zunächst in den so genannten Pulper, wo das Fruchtfleisch von den Bohnen gequetscht wird: Die Fruchthülsen fallen heraus, der Wasserstrom spült die Bohnen weiter in ein Fermentationsbecken. In einem mehrstündigen Gärprozess lösen sich dort die letzten Fruchtschleimrückstände, die in einem erneuten Wasserbad vollständig abgewaschen werden. Danach müssen die Bohnen erneut getrocknet werden – was bis zu drei Wochen dauern kann. In vielen Kaffeeländern überlässt man diese Arbeit der Sonne. Die in der Sonne ausliegenden Bohnen müssen allerdings immer wieder gewendet werden, damit keine Feuchtigkeit entsteht und es zur Fermentierung kommt.

Klassische Musik zum Kaffee
Klassische Musik zum Kaffee

Die letzte Häutung

Wenn die Bohnen aus den Kirschen kommen, sind sie fahlgelb und von einer dünnen Pergamino-und Silberhaut umgeben. Diese beiden Häutchen werden nach der Trocknung mit speziellen Maschinen entfernt; sie würden sonst das Aroma des Kaffees beeinträchtigen. Diese Häutung geschieht meist in den Kaffee- Kooperativen oder beim Exporteur, weil dort die nötigen Maschinen vorhanden sind. Durch die Häutung wechselt die Farbe der Bohnen je nach Sorte von Fahlgelb zu Silbergrau oder Silberblau zu Grün.

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